PFI-D: Drei Mal volles Haus bei den ersten Idea & Innovation Days

Was haben gestandene Unternehmer, Gründer und Kinder gemeinsam? Sie alle tüfteln gern und setzen im Team innovative Prozesse in Gang, an deren Ende der gemeinsame Erfolg in Form eines Produktes oder Projektes steht. So geschehen bei den ersten Idea & Innovation Days, die die Plattform für Innovation in Deutschland (PFI-D) in Kooperation mit Fraport und Sanofi Aventis vom 8. bis 10. März durchführte. Alle Veranstaltungen an drei Tagen waren restlos ausgebucht.

Den Auftakt machte am Donnerstagnachmittag eine Diskussionsveranstaltung im erst kürzlich eröffneten Innovationslabor der Fraport AG. In drei Workshops widmeten sich die rund 50 Teilnehmer aus Start-ups und etablierten Unternehmen der Frage, was große und kleine Organisationen in punkto agile Entwicklung voneinander lernen können und wie sie die außerhalb ihres Unternehmens wirkenden Kräfte – die sogenannte „Crowd“ – für ihre eigene Entwicklung nutzen können. Auch die Frage, wie die Kultur eines auf Kooperation ausgerichteten Ökosystems, wie zum Beispiel des Frankfurter Tech Quartiers, ausgestaltet sein muss, um ideale Bedingungen für Innovationen zu schaffen, war ein Thema in den lebhaften Workshops. Bis spät in den Abend diskutierten die Teilnehmer mit den Impulsgebern, darunter Richa Bhasin, Innovationsmanagerin beim Flughafenbetreiber Fraport, Sebastian Alefs und Lucas Dohle, Co-Gründer des Start ups Crowdcall, Dr. Thomas Funke, Co-Direktor im Tech Quartier und Prof. Elmar Schütz vom Immobilienentwickler Aurelis Real Estate Service. Das Ergebnis: Neues entsteht vor allem an den Schnittstellen von Branchen, die Ausbildung einer gemeinsamen Kultur ist für den Erfolg von Innovationsprojekten unabdingbar.   

Diese Geisteshaltung einte auch die 15 Teilnehmer des Innovation Table, der am Folgetag bei Sanofi Aventis im Industriepark Höchst stattfand. Unter der Überschrift „Innovationen messen und bewerten“ wurde von jedem der 15 Unternehmensvertreter ein Impulsvortrag zu den eigenen Innovationsvorhaben und Leistungskennzahlen abverlangt, bevor es dann in den praxisorientierten Austausch miteinander ging. Für eine vertrauensvolle Atmosphäre und die gemeinsame Zielrichtung des Workshops sorgte auch der Impulsvortrag von Prof. Dr. Søren Salomo, Institut für Technologie und Management an der TU Berlin, der den branchenübergreifenden Austausch als für alle Seiten gewinnbringende Maßnahme hervorhob: „Wer sein Innovationsmanagement messbar verbessern möchte, sollte auf kollaborative Elemente setzen. Ein strukturierter, umfassender und valider Ansatz zum Vergleich mit den Besten schafft echten Fortschritt in kurzer Zeit“, so Salomo.

Den krönenden Abschluss der drei Tage bildeten am Samstag rund 30 Kinder zwischen 7 und 12 Jahren, die unter dem Motto „Flughafen der Zukunft“ in 3 Maker-Garagen im Fraport Innovationslabor unter anderem in einer Lego-Welt tüftelten, an einer neuen App bastelten und in einem kreativen Up-Cycling-Projekt ‚den Flughafen der Zukunft‘ als Modell bauten. Durch die den Kindern eigene Unvoreingenommenheit und Offenheit lebten sie von Anfang an jene Innovationskultur im Team, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit zugunsten innovativer Ergebnisse braucht. Unisono befanden die jungen Ideengeber: „Wann geht es weiter?“ Und: „So möchten wir später auch gerne arbeiten, wenn wir groß sind.“

Die nächste Veranstaltung der Plattform für Innovation findet am 10. April im Innovation Center der Clariant in Frankfurt Höchst zum Thema „Innovationskultur“ statt. Weitere Informationen unter: www.pfi-d.net/events