Das war das 2. Amstettner Zukunftsforum

Zentrales Thema des 2. Amstettner Zukunftsforums war die Vernetzung im Zeitalter der Digitalisierung!

Welche Auswirkungen hat die digitale Transformation auf die Zusammenarbeit in und zwischen Unternehmen und auf deren Kultur? Welchen Einfluss haben die Faktoren der räumlichen, virtuellen, sozialen und beruflichen Mobilität? Welche Lösungen finden wir gemeinsam für die Zukunft unserer Wirtschaftsregion? Diese Fragen standen im Fokus des 2. Amstettner Zukunftsforums am 15. November in der Remise in Amstetten.

Nach den einleitenden Worten durch Dr. Andreas J. Ludwig, Sprecher des Vorstandes der Umdasch Group, und LAbg. KommR. Michaela Hinterholzer, die beide die Bedeutung einer breiten Auseinandersetzung mit dem Thema Digitalisierung betonten, erfolgte ein Rückblick auf das Forum 2017 vor genau einem Jahr. 

Unter dem Titel "Protoyping Future" stellten im Anschluss die jeweils zuständigen Projektmanager die Großprojekte "Vision Mostviertel 2030", "Zukunfts-Campus" und "Quartier A" vor. Durch die Realisierung dieser Projekte entsteht im Mostviertel in den nächsten Jahren ein visionärer Arbeits-, Innovations- und Wirkungsraum für die Wirtschaft und die Region. Erste Teilprojekte wurden bereits realisiert. Das Mostviertel entwickelt sich so schrittweise zum Zukunftsort der besten Köpfe und als überregionaler Impulsgeber.

Nach der Pause folgte die Keynote "Innovationsökologie: Eine Bauanleitung" von Dr. Harald Katzmair. Katzmair ist Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter FAS-Research, einer sozialwissenschaftlichen Forschungsgesellschaft mit Standorten in Wien, Brüssel und New York. Das Unternehmen ist seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Netzwerk- und Resilienzforschung und deren Anwendung in der Wirtschaft aktiv. Harald Katzmair gilt als renommierter Experte für Wandel und Anpassungsfähigkeit.

Die abschließende Podiumsdiskussion "Zukunftsort Mostviertel - Visionärer Arbeits- und Wirkungsraum" holte Politik und Wirtschaft im Talk. Unter Moderation von Chris Müller, Tabakfabrik Linz, diskutierten Ursula Puchebner, Stadt Amstetten; Werner Krammer, Stadt Waidhofen; Thomas Welser, Welser Profile; Philip Hofmacher, Der Brutkasten und Michael Altrichter von startup300.

"Wir sind auf einem guten Weg, die Kräfte zu bündeln, und das Projekt "Quartier A" und "Die Remise" in die Umsetzungsphase zu bringen. Das ist gut für die Städte Amstetten und Waidhofen, denn hier können viele Synergien entstehen, die der gesamten Region nutzen", so Puchebner.

Thomas Welser meinte zudem: "Beim heutigen sehr erfolgreichen Zukunftsforum wurden vor allem die wichtigsten Erkenntnisse der Kooperation und des Miteinanders, um die Zukunft im Mostviertel zu entwickeln, ganz klar unterstrichen. Ich hoffe und glaube, dass es in dem Takt und dem Ton weitergeht, damit wir auch im nächsten Jahr großartiges Erleben und erfolgreich den Fortschritt der Projekte Remise Amstetten sowie Zukunfts-Campus und Beta-Campus Waidhofen darstellen und präsentieren können.

Die Veranstalter des Zukunftsforums – Rosemarie Pichler von der Zukunftsakademie Mostviertel und Florian Danmayr von der PFI - Plattform für Innovation freuten sich über das außergewöhnliche Interesse der rund 115 Gäste und die hohe Dynamik zum Thema Digitale Transformation im Mostviertel.  Beide Netzwerkorganisationen sind aktive Mitgestalter der Zukunftsregion Mostviertel.

 

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