Ist eine radikale Prozessinnovation mit Industrie 4.0 möglich?

Dienstag, 27.01.2015, 1:00

Alte Universität Graz (Medienzentrum), Hofgasse 4, 8010 Graz

Am 27. Jänner 2015 fand in Zusammenarbeit mit evolaris, in der Alten Universität Graz, der 14. Innovation Table statt. Eine sehr interessierte TeilnehmerInnenrunde diskutierte über das aktuelle Thema "Ist eine radikale Prozessinnovation mit Industrie 4.0 möglich?".

Unter der Moderation von DI Karl Berger (PFI Vorstand) präsentierten die TeilnehmerInnen kurze und teils provokative Erfahrungsberichte im Umgang mit dem sehr schwer zu fassenden Begriff Industrie 4.0. Gleich zu Beginn zeigte sich, dass die Ansichten darüber, was Industrie 4.0 überhaupt ist, unter den TeilnehmerInnen auseinander gehen und das lieferte die Basis für eine sehr angeregte Diskussion.

Ziel war es, auf folgende offene Fragen Antworten zu finden:

  • In welchen Branchen oder Unternehmensbereichen wird Industrie 4.0 besonders starke Veränderungen hervorrufen?
  • Welche Unternehmensbereiche setzen Industrie 4.0 bereits heute ein?
  • Welchen Einfluss hat Industrie 4.0 auf Innovationen in Unternehmen?
  • Werden Innovationen durch Industrie 4.0 bedingt oder haben Innovationen der Vergangenheit und Gegenwart zu Industrie 4.0 geführt?
  • Was sind die größten Herausforderungen am Weg zur 4. industriellen Revolution?
  • Welche Rolle werden Wearables wie Datenbrillen oder Smartwatches in Industrie 4.0-Anwendungen spielen?
  • Welche Technologien können generell als Schlüsseltechnologien für Industrie 4.0 angesehen werden?
  • Wie wird sich die Wertschöpfung von Unternehmen unter dem Einfluss von vernetzten Personen, Maschinen und Daten verändern?
  • Ist eine radikale Prozessinnovation mit Industrie 4.0 möglich?

Noch immer fehlt es an klaren und einheitlichen Definitionen des Begriffes Industrie 4.0 und genauso schwierig ist eine ganzheitliche Umsetzung dieser schwer greifbaren revolutionäreren Prozesse im Unternehmen. Im Kern von Industrie 4.0 steht immer eine Vernetzung. Von Produktionsmitteln, Mitarbeitern und sogar dem Produkt selbst. Die daraus generierbaren Benefits gilt es zu erkennen und zu realisieren.

Besonderer Dank gilt Hannes Walter und Angelika Riedl von evolaris next level für die Ausrichtung des Innovation Table.

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